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Berufsunfähigkeitsversicherung Handelsblatt

Das Handelsblatt vom 18.04.2013 thematisiert im Artikel „Wo guter Schutz günstig ist: Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit gilt als ratsam. Die Preisunterschiede sind jedoch enorm.“ Berufsunfähigkeitsversicherungen (Link).

Wesentliche Ergebnisse des Artikels vom Handelsblatt sind:

  • Jeder fünfte Arbeitnehmer wird berufsunfähig
  • Vor allem psychische Erkrankungen nehmen zu, aber auch schwere Bandscheibenvorfälle. Somit ist für die Zukunft zu erwarten, dass nicht handwerkliche Tätigkeiten in die Rangliste der gefährlichsten Berufe weiter nach oben steigen.
  • Es werden große Preisunterscheide festgestellt, gleichzeitig aber betont, dass der Preis nur eine von vielen Auswahlkriterien ist. Als weitere Entscheidungsfaktoren werden hier beispielhaft eine gute Bestandsführung sowie Service im Antragsprozess und im Leistungsfall genannt

Als die „fünf besten Versicherungen“ wurden vom Handelsblatt gekürt:

  • Swiss Life (SBU Tarif 943)
  • Continentale (B1, BUV-Premium)
  • Zurich Deutscher Herold (Berufsunfähigkeitsvorsorge BG 1-3)
  • Volkswohlbund (SBU)
  • Alte Leipziger (SecurAL BV10)

Unser Fazit zum Artikel vom Handelsblatt:

Wichtigste Erkenntnis ist die Darstellung, dass Bürotätigkeiten im Risiko zunehmen. Da viele Versicherungen in den letzten Jahren die Preise für Bürotätigkeiten gesenkt haben, ergibt sich gerade für diese Berufsgruppen derzeit ein günstiges Einstiegsniveau. Es ist zu erwarten, dass mir Zunahme der Leistungsfälle in diesen Berufsgruppen auch wieder die Versicherungsbeiträge (für Neuabschlüsse) erhöhen werden. Kritik: Die Berechnung der „fünf besten Versicherungen“ ist nicht repräsentativ, da hier nur exemplarisch eine Alters- und Berufsgruppe gerechnet wurde (diese Information findet der Leser leider nur im Kleingedruckten).

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Das Handelsblatt vom 22.8.13 (Nr. 161), S. 28 f. thematisiert im Artikel „Schutzlos ausgeliefert“ die Preisunterschiede unter den Berufsgruppen.

Zunächst stellt im ersten Absatz das Handelsblatt folgendes fest:

„Es kommt nur selten vor, dass sich Versicherer und Verbraucherschützer einig sind. Die Antwort auf die Frage, welcher Versicherungsschutz am wichtigsten ist, gehört zu diesen seltenen Fällen: die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).“

Bemängelt wird vom Handelsblatt, dass Kunden mit geringem Einkommen (in der Regel mit „ungünstiger“ Berufsgruppe) den höchsten Beitrag bezahlen. Ein Maurer zahlt mitunter fünfmal soviel wie z.B. ein Rechtsanwalt. Freuen hingegen können sich die im Bürotätigen: Hier gibt es derzeit eine Preiskampf am dem Markt und verschafft diesen Berufen besonders günstig den wichtigen Versicherungsschutz.

Folgende beispielhafte Aufteilung (Abweichungen je Versicherung möglich) für Berufsgruppe gibt das Handelsblatt:

Gruppe 1

Apotheker, Architekt, Arzt, Betriebswirt, Elektroingenieur, Kaufmann, Notar, Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer

Gruppe 2

Aktuar, Bankkaufmann, Bauingenieur, Chemiker, Controller, Heilpraktiker, Anwaltsgehilfe, Zahnarzt

Gruppe 3

Bademeister, Dolmetscher, Einzelhandelskaufmann, Erzieher, Friseur, Journalist, Tagesmutter

Gruppe 4

Altenpfleger, Briefträger, Chauffeur, Elektromechaniker, Florist, Gastwirt, Polizist, Winzer

Gruppe 5+6

Dachdecker, Fluglotsen, Croupier, Detektiv, Dirigent, Gerichtsvollzieher, Kameramann, Pilot, Regisseur

Unser Fazit:

Die meisten im Büro ausgeübten Tätigkeiten lassen sich besonders günstig versichern. Dazu kommt, dass diese Berufsgruppe einen vergleichsweise geringen Prozentsatz Ihres Einkommens für die Absicherung der Arbeitskraft aufwenden müssen.

Aber auch die übrigen Berufe können profitieren. So stufen einige Versicherungen bestimmte Berufe deutlich besser (und damit preisgünstiger) ein oder bieten Sonderkonzepte an, die den wichtigen Schutz finanzierbar machen.